Sauber-Piloten gehen in Japan leer aus

(Bildquelle: infoticker)

Wetter: sonnig und trocken, 27-29°C Luft, 35-42°C Asphalt.

Nach einem schwierigen Qualifying zum Grossen Preis von Japan, mit Startpositionen in den hinteren Reihen, beendete das Sauber F1 Team das Rennen auf den Plätzen 14 (Ericsson) und 20 (Nasr). Marcus Ericsson unterlief ein Fehler, der ihm einige Positionen kostete. Sein Teamgefährte Felipe Nasr musste wenige Runden vor Rennende wegen eines Problems an seinem Sauber C34-Ferrari aufgeben, das noch nicht identifiziert werden konnte. Der Vorfall wird untersucht.

Marcus Ericsson: (Startnummer 9)
Gestartet auf Medium-Reifen, nach 13 Runden auf Medium-Reifen gewechselt und nach 26 Runden auf harte Reifen gewechselt.

"Mir gelang ein guter Start. Und speziell vor dem ersten Stopp konnte ich gut mithalten und war Zehnter. Gegen Ende dieses ersten Rennabschnitts war ich etwas zu schnell in Kurve 13 unterwegs, was zu einem halben Dreher und Zeitverlust führte. Das war schade. Mit dem frühen zweiten Stopp versuchten wir noch Boden gutzumachen. Allen war bewusst, dass das auf harten Reifen ein langer Abschnitt wird. Dabei konnte ich einige Konkurrenten so lange hinter mir lassen, bis meine Hinterreifen mehr und mehr an Haftung verloren haben. Ich denke, dass wir heute eine bessere Performance hatten, als es das Resultat zeigt. Dennoch sind da noch Dinge, die wir verbessern müssen."

Felipe Nasr: (Startnummer 12)
Gestartet auf Medium-Reifen, nach 10 Runden auf harte Reifen gewechselt und nach 30 Runden auf Medium-Reifen gewechselt.

"Das Rennen begann gut. Beim Start konnte ich einige Plätze gutmachen. Danach hatte ich schöne Zweikämpfe und Überholmanöver bis zum ersten Stopp. Plötzlich aber fühlte sich das Auto nicht mehr gut an. Deshalb entschieden wir knapp vor Schluss, in die Box zu fahren und das Rennen zu beenden. Nun müssen wir uns alles anschauen, um den Grund dafür zu finden."

Monisha Kaltenborn, Teamchefin:
"Es war ein enttäuschendes Wochenende, von dem wir uns grundsätzlich mehr erwartet hätten. Die Ausgangslage für das Rennen war nach dem Qualifying-Ergebnis eine sehr schwierige. Marcus und Felipe hatten beide einen guten Start und so gab es die Chance, vielleicht doch noch in die Top-Ten zu fahren. Leider gelang das nicht. Bei Felipe gab es ein noch nicht identifiziertes Problem am Auto, das untersucht werden muss. Markus hatte einen Dreher, der ihm einige Positionen kostete. Er hat aber dennoch sehr gut gekämpft."