Schaffhausen: Entlassung aus der Militärdienstpflicht

(Bildquelle: infoticker)

Am Donnerstag wurde zwischen 10.00 und 12.00 Uhr die Entlassung aus der Militärdienstpflicht erfolgreich durchgeführt. Nach der Rückgabe der persönlichen Ausrüstung wurden die Angehörigen der Armee durch die Militärdirektorin des Kantons Schaffhausen offiziell entlassen.

Bei kühlen Temperaturen und mehrheitlich trockenem Wetter fand die diesjährige Entlassung aus der Militärdienstpflicht im Zeughaus Schaffhausen statt. Die zu entlassenden Angehörigen der Armee wurden in drei Detachementen aufgeboten und in den Räumlichkeiten des Zeughauses abgerüstet. Nach erfolgter Entladekontrolle wurden die Ausrüstungsgegenstände und die persönliche Waffe zurückgegeben.

Die Abgabestrasse wurde von den erfahrenen und flinken Profis des Logistikcenters der Armee aus Hinwil eingerichtet und betrieben. Die Rückgabe erfolgte rasch und reibungslos. Die zu Entlassenden schnupperten zum letzten Mal militärische Luft in jenem Gebäude, in welchem noch vor wenigen Tagen der Materialverkauf des Zivilschutzes stattfand. Dank dem grossen Einsatz aller Mitarbeiter der Abteilung "Bevölkerungsschutz und Armee" konnten die Räumlichkeiten rechtzeitig für die Entlassung bereitgestellt werden.

Präsent erhalten

Am Ende der Abgabestrasse erhielten die Angehörigen der Armee ein kleines Präsent aus den Händen des Kreiskommandanten. Die Militärdirektorin des Kantons, Frau Regierungsrätin Rosmarie Widmer Gysel, freute sich, jede Soldatin und jeden Soldaten persönlich aus der Militärdienstpflicht entlassen zu dürfen. Sie dankte herzlich für den geleisteten Militärdienst und forderte insbesondere dazu auf, sich weiterhin für die Gesellschaft zu engagieren. Die soeben entlassenen Wehrfrauen- und -männer zeigten sich sehr erfreut über den persönlichen Dank der Regierung.

Im kleinen Festbetrieb wurden ein Herbsterschübling, heisse Bouillon und diverse Getränke offeriert - das Essen natürlich stilecht aus dem Gamellendeckel. Die Gelegenheit, beim gemütlichen Beisammensein Erlebtes aus der Militärzeit nochmals aufleben zu lassen, wurde bis in den Nachmittag hinein rege genutzt.