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Tiere sind keine Souvenirs

(Bildquelle: Susy Utzinger Stiftung für Tierschutz)

Streunende Hunde, kranke Katzen und unendlich viele leidende Tiere auf billigen Touristenmärkten trüben vielen Tierfreunden die Freude an den Ferien. Viele von ihnen wollen helfen, wissen aber nicht wie. Damit Tierliebe auch in solch besonderen Situationen richtig gelebt werden kann, sind manchmal zusätzliche Informationen und Denkanstösse wichtig.

Seien wir ehrlich: Jeder Tierfreund hat in seinem Leben wohl schon mit dem Gedanken gespielt, ein herrenloses Tier aus den Ferien mit nach Hause zu nehmen. Zu süss ist das verspielte Kätzchen im Hafen, zu mitleiderregend der bettelnde Hund am Strand.

In entspannter Ferienlaune scheint das Naheliegendste so einfach und das Mitnehmen des Vierbeiners überhaupt kein Problem. Oft geht dabei ganz vergessen, dass weder die heimische Wohnsituation noch der berufliche Alltag eine artgerechte Haltung erlauben. Wer davon ausgeht, dass er dann zu Hause leicht ein neues Daheim für das "gerettete" Tierchen findet, kann sich unter Umständen schwer täuschen.

Mitnahme eines Tieres gut durchdenken

Die Mitnahme eines Findlings sollte also wohl durchdacht sein und keinesfalls spontan passieren. Die Einfuhrbedingungen für Tiere sind klar definiert und müssen unbedingt eingehalten werden. Wer dies nicht tut, spielt mit dem Leben des Tieres, denn fehlende Impfungen können fatale Folgen haben.

Wenn Sie also einem Tier in den Ferien helfen wollen, informieren Sie sich vor Ort nach Möglichkeiten. Am besten erkundigen Sie sich bereits im Vorfeld nach lokalen Tierschutzorganisationen, welche im Notfall kontaktiert werden können.

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