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Überraschung für Djourou und Behrami - Emeghara beim HSV

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Überraschung für Djourou und Behrami - Emeghara beim HSV

Als Johan Djourou und Valon Behrami am Montagmorgen aus dem Speisesaal des Mannschaftshotels "The Meydan" in Dubai spazierten, staunten sie nicht schlecht. Weit weg von zuhause stand vor ihnen auf einmal einer ihrer ehemaligen Nationalmannschaftkollegen. Die Begrüssung mit Innocent...

Als Johan Djourou und Valon Behrami am Montagmorgen  aus dem Speisesaal des Mannschaftshotels "The Meydan" in Dubai spazierten, staunten sie nicht schlecht. Weit weg von zuhause stand vor ihnen auf einmal einer ihrer ehemaligen Nationalmannschaftkollegen. Die Begrüssung mit Innocent Emeghara fiel dementsprechend herzlich aus.

Nachdem die drei sich auf den neuesten Stand gebracht hatten, war auch klar, dass Djourou und Behrami es auch in den kommenden Tagen mit dem 25-jährigen gebürtigen Nigerianer zu tun haben werden. Denn Emeghara wird in der Zeit, die der HSV in Dubai verbringt, ein Probetraining absolvieren.

Möglich macht dies die Vertragssituation des pfeilschnellen Stürmers. "Er ist zurzeit vertragslos und möchte die Chance nutzen, sich hier zu präsentieren", erklärt Peter Knäbel.

Emegharas Schnelligkeit

Zuletzt war Emeghara bei Karabach Agdam in Aserbeidschan unter Vertrag (fussballinfos.ch berichtete), nachdem er bis zum Sommer bei AS Livorno in der Serie A in Italien gespielt hatte. Ausgebildet wurde der neunfache Schweizer Nationalspieler grösstenteils beim FC Zürich, wo ihn Peter Knäbel zum ersten Mal sah. "Ich kenne ihn schon als 14-Jährigen", bestätigt der Direktor Profifussball gegenüber "hsv.de".

Auffällig schon damals: seine ungeheure Schnelligkeit. Angesprochen auf die Stärken des nur 1,70 Meter grossen Angreifers, nennt auch Landsmann Djorou zunächst seine Sprintqualitäten. "Er ist unglaublich schnell und wendig. Und gibt immer Vollgas", berichtet Djourou. Dies will er nun auch beim HSV zeigen. "Es ist eine grosse Chance für mich", sagt Emeghara, der neben deutsch und englisch auch französisch und ein bisschen italinienisch spricht.

Doch nicht nur deshalb sollte die Eingewöhnung schnell gehen. "In Aserbaidschan gab es schon viele neue Eindrücke für mich, auch ausserhalb des Fussballplatzes", verrät er. Nun soll der Fussball wieder im Vordergrund stehen. Und das Toreschiessen. Denn dass er weis, wo die Kiste steht, bewies er bei seinen ersten Stationen in der Schweiz.

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