Australisches Koalababy in Tasche gefunden - süsser als die Polizei erlaubt
10.11.2016 | 19:54
Bei einer Kontrolle machten die Beamten einen aussergewöhnlichen Fund. Wir gestatten: Alfred.
Was für ein süsser Fund! Bei einer Verkehrskontrolle stoppten Polizisten in Wishart nahe Brisbanes eine Autofahrerin, die gesucht wurde. Das berichten mehrere Medien, ohne den Grund für die Fahndung zu nennen. Die Polizisten baten die 50-Jährige folglich aufs Revier. Dort fragten sie routinemässig, ob die Frau irgendwelche Angaben machen wolle.
Das wollte die Frau und zeigte zur Verblüffung der Anwesenden einen Beutel. Darin befinde sich ein Koalababy, erklärte sie. Die Frau wollte - und zeigte zur Verblüffung der Anwesenden einen Beutel. Darin befinde sich ein Koalababy, erklärte sie. Als die Polizisten den Reissverschluss öffneten, guckte tatsächlich ein etwa sechs Monate altes Tier hervor.
In Australien geschützt
"Es gibt viele erste Male in unserem Job", teilte die Polizei mit. In Australien sind Koalabären geschützt und dürfen nicht als Haustiere gehalten werden. Sie gab an, dass sie das Tier in der vorangegangenen Nacht an einer Strasse entdeckt hatte.
Schlussendlich übergab die Polizei den kleinen Koala an eine Tierschutzorganisation - nicht ohne vorher Erinnerungsfotos zu machen. Er sei zwar etwas dehydriert, aber ansonsten wohlauf. Die Polizei appellierte an die Bevölkerung, gefundene Koalas nicht selbst aufzunehmen, sondern den Tier-Notruf zu wählen.
Einen Namen hat das 1,5 Kilo schwere Tier inzwischen auch. Die Polizisten nannten es "Alfred".