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Erster Frühlingssturm über Europa

(Bildquelle: infoticker)

Sturmtief Mike ist am Wochenende über Europa gefegt und hat in weiten Teilen Deutschlands für erhebliche Schäden gesorgt: Bäume wurden entwurzelt, Bahn-Oberleitungen zerstört, etliche Stromausfälle und ausgepumpte Keller. Mike zieht heute zwar ab, aber Tief Niklas kommt - mit noch mehr Regen,...

Ab der Nacht zum Dienstag stellt sich in weiten Teilen Deutschlands eine schwere Sturmlage ein. Vor allem tagsüber am Dienstag muss gebietsweise mit orkanartigen Böen um 110 km/h, örtlich sogar mit Orkanböen um 120 km/h auch in tiefen Lagen gerechnet werden.

Vorwarnungen der Warnstufe rot vor orkanartigen Böen hat die "MeteoGroup"-Unwetterzentrale in Bochum bereits am Sonntag für das ganze Land herausgegeben. Der Sturmexperte Thomas Sävert erwartet ein markantes Sturmereignis: "Mit dem Orkan KYRILL kann der Sturm zwar nicht ganz mithalten, aber es handelt sich um eine gefährliche Lage, die man nicht unterschätzen sollte und bei der es einige Schäden geben kann."

Schäden schon in der Nacht auf Montag


Schon in der Nacht zum Montag hat es vor allem in Nordrhein-Westfalen, Niedersachsen und Brandenburg erste Schäden gegeben. Etliche Keller mussten auf Grund starker Regenfälle ausgepumpt werden, es gab diverse Stromausfälle und durch beschädigte Oberleitungen gibt es im Streckennetz der Deutschen Bahn nach wie vor Verspätungen und Zugausfälle.

Und es ist noch nicht vorbei: Den Höhepunkt des Sturms erwarten die Unwetterzentrale-Meteorologen in der Westhälfte am Dienstagmittag, nach Osten hin erst am Nachmittag und am Abend. Am Mittwoch zieht das Tief ab, sorgt aber verbreitet für Schauer, die teilweise mit Graupel oder sogar mit Schnee vermischt sein können.