Gold und Bronze für das Schweizer Team im Sprint
29.07.2017 | 16:53
Das Junioren- und U23-Team der Schweiz zeigte an diesen Weltmeisterschaften einen tollen Auftritt.
Melanie Mathys gewinnt auch den Sprint und ist U23-Doppelweltmeisterin!
Nach einer souveränen Sprintqualifikation am Freitag mit klarer Bestzeit, liess sich die Solothurner Wirtschaftsstudentin auch beim Sprintfinal der besten Zwölf durch die erneute Favoritenrolle nicht aus der Ruhe bringen und siegte mit einem fehlerfreien Lauf auf der anspruchsvollen Sprintstrecke auf der Mur. Damit holte sich Melanie Mathys nach dem Sieg vom Mittwoch über die klassische Distanz bereits den zweiten Weltmeistertitel an diesem Anlass.
Linus Bolzern holt Bronze und damit auch seine zweite WM-Medaille
Auch der Silbermedaillengewinner vom klassischen Rennen am Mittwoch, der Luzerner Linus Bolzern, konnte seine Topleistung im Sprintfinale wiederholen und holte sich die Bronzemedaille hinter dem neuen Juniorenweltmeister Titouan Ropers (FRA) und Leonardo Pontarollo (ITA).
Damenteam holt Silber im Teamsprint
Das U23-Damenteam sorgte mit einer starken Teamleistung im abschliessenden Teamsprint für die sechste Schweizer WM-Medaille. Die U23-Doppel-Weltmeisterin Melanie Mathys führte die beiden Nidwaldner Juniorinnen Hannah Müller und Flavia Zimmermann zur Silbermedaille, knapp hinter den siegreichen Französinnen. Das Schweizer Team besiegte mit einer taktisch geschickten Fahrt die stärker eingeschätzten Tschechinnen und das deutsche Damenteam
Das Junioren- und U23-Team der Schweiz zeigte an diesen Weltmeisterschaften einen tollen Auftritt. Sie konnten ihre beste Leistung im richtigen Moment abrufen und aus den Zielsetzungen von drei WM-Medaillen wurden zum Schluss das Doppelte, nämlich sechs Medaillen (Vier Einzel- und zwei Teammedaillen). Das Schweizer Team fährt am Sonntag mit zwei kompletten Medaillensätzen zurück in die Schweiz und Athleten und Betreuer dürfen mehr als zufrieden sein. Gute Stimmung im Team, gute Betreuung durch die Trainerinnen und den Physio, leistungsbereite Athleten und ein Quentchen Glück im richtigen Moment sind die Voraussetzungen für diese Medaillenausbeute. Zu den Medaillen kommen noch viele Topergebnisse mit Plätzen in den Top Ten oder neun Qualifikationen für die Sprintfinals.
Artikelfotos: Schweizerischer Kanuverband