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Moto2™ European Championship: Saisonabschluss für Brenner nicht nach Wunsch

Im letzten Saisonrennen musste Marcel Brenner eine herbe Enttäuschung hinnehmen, da er wegen eines technischen Defekts in aussichtsreicher Position liegend, wehrlos zurückfiel.

Ein Wetterumschwung während der Nachtstunden sorgte am Morgen des Renntags zunächst für etwas Verwirrung. Leichter Nieselregen und deutlich kühlere Temperaturen als an den Vortagen machten das Warm Up als letzte Vorbereitung für das Rennen nutzlos. Obwohl es den ganzen Tag bewölkt war, blieb es bis auf vereinzelte Regentropfen trocken.

Der 19-jährige Marcel Brenner, der vom elften Startplatz in das Rennen ging, hatte sich für die letzte Punktejagd des Jahres eine Zielankunft in den Top-10 vorgenommen. Der KALEX Pilot war auch auf dem besten Weg sein Vorhaben umzusetzen, bis ihn die Technik an seiner Rennmaschine im Stich liess.

Brenner kann trotz des verpatzten Meisterschaftsabschlusses auf eine erfreuliche Saison zurückblicken.

#46 Marcel BRENNER (Team Nobby H43 Talasur, KALEX), 17.:

"Was soll ich sagen, ich bin einfach nur sehr enttäuscht. Ich habe dieses Rennen wegen eines technischen Defekts verloren. Dabei hat es so gut begonnen. Mein Start war zwar nicht optimal, trotzdem konnte ich mich gut einreihen, sowie ich auch das übliche Chaos in der ersten Runde gut überstanden habe.

Dann hat sich auch sehr schnell eine flotte Gruppe gebildet, in der ich mich behaupten und Runde für Runde Positionen gut machen konnte. Meine Rundenzeiten waren zu diesem Zeitpunkt sehr stark, sie lagen voll im Trend, um am Ende um Rang sieben zu kämpfen. Doch kurz vor Rennmitte ist plötzlich ein Problem aufgetreten, dass mit jeder Runde schlimmer wurde.

Ich konnte meine Pace nicht mehr fahren und wurde durchgereicht. In den letzten Runden war es so schlimm, dass ich ans Aufgeben dachte. Es ist sehr ärgerlich, weil ich wollte mit einem schönen persönlichen Erfolg in die Winterpause gehen und die Meisterschaft mit Stil abrunden.

Diese Saison verlief insgesamt betrachtet sehr erfreulich. Ich habe mich fahrerisch enorm gesteigert und ich denke, dass der Wechsel zu KALEX Mitte des Jahres absolut richtig war und auch zum richtigen Zeitpunkt erfolgte.

-Auf der Heimfahrt werde ich nun den heutigen Ärger verdauen und im Winter hart trainieren, um nächstes Jahr noch stärker zurückzukehren. Abschliessend möchte ich noch meinem Team für die tolle Zusammenarbeit in diesem Jahr danken. Ich fühle mich dort sehr gut aufgehoben und freue mich schon auf 2017."

Moto2™ Valencia – Rennen (19 Runden - 76,095 km):

Moto2™ European Championship Stand: