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Sauber-Fahrer gehen in Russland leer aus

(Bildquelle: infoticker)

Wetter: sonnig und trocken, 16-18°C Luft, 34-42°C Asphalt.

Für das Sauber F1 Team endete der Grosse Preis von Russland auf dem Sochi Autodrom mit den Plätzen 14 (Marcus Ericsson) und 16 (Felipe Nasr). Aufgrund der frühen Safety-Car-Phase direkt nach dem Start, änderte das Team seine Strategie bei Marcus Ericsson, der vom letzten Startplatz aus ins Rennen gegangen war. Felipe Nasr musste wegen eines Reifenschadens vorne links frühzeitig an die Box. Zudem wurde gegen ihn eine 5-Sekunden-Zeitstrafe ausgesprochen, weil er sich nicht an die Instruktionen des Renndirektors hielt, die dieser für Kurve 2 ausgegeben hatte.

Ungeachtet der Resultate beim Grossen Preis von Russland, stand der 1. Mai als Rennsonntag im Zeichen trauriger Erinnerungen. Denn vor 22 Jahren verunglückte Ayrton Senna tödlich. An diesem besonderen Tag gedachten im Sauber F1 Team vor allem Felipe Nasr und Senna's früherer Physiotherapeut Josef Leberer dem brasilianischen Idol.

Marcus Ericsson:
Ergebnis: 14. Gestartet auf weichen Reifen, nach 1 und 28 Runden auf Supersoft-Reifen gewechselt.

"Für mich war es ein ordentliches Rennen. Alles in allem war es ein schwieriges Wochenende, an dem ich sehr damit zu kämpfen hatte, die Reifen auf diesem speziellen Asphalt ins optimale Temperatur- und Arbeitsfenster zu bringen. Nach den Rennsimulationen im Freitagstraining erwarteten wir, dass die Performance des Autos mit viel Benzin an Bord etwas besser ist, was auch der Fall war. Ich denke, mit meiner Leistung kann ich zufrieden sein. Obwohl wir vom Resultat her natürlich nicht dort sind, wo wir hin wollen. Dass wir uns im Moment punkto Konkurrenzfähigkeit schwer tun, ist offensichtlich. Gerade deshalb müssen wir unsere Arbeit an der Performance noch intensiver fortsetzen."

Felipe Nasr:
Ergebnis: 16. Gestartet auf Supersoft-Reifen, nach 12 Runden auf weiche Reifen gewechselt.

"Mir ist ein guter Start gelungen, dank dem ich in den ersten Runden einige Positionen nach vorne rücken konnte. Leider musste ich in meinem ersten Rennabschnitt, in Runde 12, auf den superweichen Reifen frühzeitig an die Box, weil der linke Vorderreifen langsam Luft verlor. Wir wechselten auf weiche Reifen, auf denen ich dann bis ins Ziel fuhr. Dieser frühe Stopp beeinträchtigte sicherlich mein Rennen. Dennoch kann ich von diesem Rennwochenende etwas Positives mitnehmen - ich hatte wieder ein besseres Gefühl im Auto."