Sauber geht in der Wüste leer aus
04.04.2016 | 07:12
Wetter: trocken, 23-21°C Luft, 30-26°C Asphalt.
Das Sauber F1 Team beendete das zweite Saisonrennen der FIA Formel-1-Weltmeisterschaft, den Grossen Preis von Bahrain, auf den Plätzen 12 (Marcus Ericsson) und 14 (Felipe Nasr). Der in der Wüste Sakhir gelegene "Bahrain International Circuit" sorgte unter Flutlicht erneut für eine sehenswerte Kulisse und ein ebenso interessantes Rennen.
Marcus Ericsson:
Ergebnis: 12. Gestartet auf weichen Reifen, nach 13 Runden auf weiche Reifen gewechselt und nach 29 Runden auf Medium-Reifen gewechselt.
"Dieses Rennen machte Spass, weil es so viele Positionskämpfe gegeben hat. Der Start verlief etwas unglücklich. Während der ersten Runde konnte ich nicht die gewünschte Motorleistung abrufen, verlor so einige Positionen, und steckte hinter Konkurrenten fest. Als ich dann an ihnen vorbei war, hatte ich ein relativ gutes Rennen. Leider musste ich nach meinem letzten Boxenstopp, als es um P10 und einen WM-Punkt ging, auf den Benzinverbrauch achten. Daher war es wirklich schwierig, meine Position zu verteidigen. Alles in allem war es ein ganz ordentliches Wochenende, an dem wir aus unseren Möglichkeiten das Maximum herausholten. Jetzt müssen wir mit Hochdruck daran arbeiten, um unser Auto noch wettbewerbsfähiger machen zu können."
Felipe Nasr:
Ergebnis: 14. Gestartet auf weichen Reifen, nach 10 Runden auf weiche Reifen gewechselt, nach 30 Runden auf Medium-Reifen gewechselt und nach 47 Runden auf Supersoft-Reifen gewechselt.
"Wenn man aus der hintersten Startreihe ins Rennen geht, ist es positiv, wenn man einige Positionen gutmachen kann. Ich gab mein Bestes, dieses Resultat allerdings war das Maximum, dass wir heute erreichen konnten, weil ich erneut mit dem Auto zu kämpfen hatte. Jetzt gilt es wiederum jedes Detail am C35 zu analysieren, damit wir hinsichtlich des kommenden Rennens Verbesserungen vornehmen können."