Sauber-Punkte lassen 2016 weiter auf sich warten
18.04.2016 | 07:37
Wetter: trocken und sonnig, 22-20°C Luft, 45-37°C Asphalt.
Das Sauber F1 Team beendete das dritte Rennen der FIA Formel-1-Weltmeisterschaft 2016, den Grossen Preis von China auf dem Shanghai International Circuit, auf den Plätzen 16 (Marcus Ericsson) und 20 (Felipe Nasr). In diesem sehr interessanten und ereignisreichen Rennen konnten alle 22 Autos das Ziel erreichen.
Marcus Ericsson:
Ergebnis: 16. Gestartet auf weichen Reifen, nach 4 und nach 28 Runden auf Medium-Reifen gewechselt
"Ich denke, es war ein ordentliches Rennen. Ich hatte einen guten Start, eine gute erste Runde. Als das Safety-Car heraus kam, entschieden wir uns für einen kleinen Poker und stoppten, um zu versuchen, den Rest des Rennens mit nur zwei Stints auf Medium-Reifen zu fahren. Aber es fühlte sich an, als ob wir nicht wirklich das Tempo auf den Medium-Reifen erreichen konnten, das wir uns erhofft hatten. Wir müssen nun analysieren, ob wir strategisch etwas anders hätten machen können. In unserer Situation müssen wir stets versuchen, jede sich bietende Chance aufzugreifen. Ich denke, dass es ein Rennen war, in dem es keine Fehler von meiner Seite gab. Das Fahren hat sich gut angefühlt, aber wir müssen noch mehr Leistung am Auto finden."
Felipe Nasr:
Ergebnis: 20. Gestartet auf weichen Reifen, nach 1 Runde und nach 20 Runden auf Medium-Reifen gewechselt und nach 40 Runden auf weiche Reifen gewechselt.
"Es war ein schwieriges Rennen für mich, bei dem gleich nach dem Start in Kurve 1 ein Zwischenfall passierte, der mich zurückgeworfen hatte. Ein Konkurrent und ich touchierten und danach musste ich an die Box zum Reifenwechsel rechts vorne und bekam auch eine neue Frontpartie. Das kostete wertvolle Zeit im Rennen, ebenso wie die Safety-Car-Periode, in der ich den Rückstand klarerweise nicht verringern konnte. Wie auch immer, in Sachen Renntempo haben wir weiterhin sehr viel Arbeit vor uns, zumal ich mit den gleichen Schwierigkeiten zu kämpfen hatte, wie zuletzt. Ich habe volles Vertrauen in das Team, dass wir die gewünschte Performance erreichen können."