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Schweizer Wirtschaft tritt im 3. Quartal auf der Stelle

Das reale Bruttoinlandprodukt (BIP) der Schweiz blieb im 3. Quartal 2016 nahezu unverändert (+0,0%).* Vom Konsum kamen kaum Wachstumsimpulse. Die Bau- und Ausrüstungsinvestitionen stützten das BIP-Wachstum, während die Handelsbilanz mit Waren und Dienstleistungen negativ zum Wachstum beitrug. Auf...

Die Konsumausgaben der privaten Haushalte und der privaten Organisationen ohne Erwerbszweck wuchsen im 3. Quartal 2016 um 0,1 Prozent. Während die Ausgaben für Verkehr und Mobilität anstiegen, gingen jene für Wohnen und Energie zurück. Die Gesundheitsausgaben entwickelten sich schwach. Die Konsumausgaben des Staates waren leicht rückläufig (-0,1%).

Die Ausrüstungsinvestitionen stiegen hingegen moderat an (+0,5%), getragen hauptsächlich durch die Rubriken Forschung und Entwicklung sowie Maschinen. Nach zwei negativen Quartalen verzeichneten die Bauinvestitionen ebenfalls einen Zuwachs (+0,5%). Damit lieferte die inländische Endnachfrage einen positiven Beitrag zum BIP-Wachstum.

Warenexporte minim rückläufig

Die Warenexporte** gingen im 3. Quartal 2016 um 0,2 Prozent zurück. Rückläufig entwickelte sich insbesondere die Rubrik Präzisionsinstrumente/Uhren/Bijouterie, während die Chemie- und Pharmaexporte weiter anstiegen. Die Dienstleistungsexporte waren ebenfalls rückläufig (-0,8%). Die Warenimporte2 wuchsen im 3. Quartal 2016 um 0,2 Prozent, getragen von den Rubriken Chemie/Pharma und Fahrzeuge. Die Dienstleistungsimporte stagnierten indessen (+0,0%). Insgesamt trug die Handelsbilanz mit Waren und Dienstleistungen negativ zum BIP-Wachstum bei.

Auf der Produktionsseite des BIP blieb die Wertschöpfung im 3. Quartal 2016 in vielen Sektoren fast unverändert, darunter etwa die wirtschaftlichen Dienstleistungen (+0,0%) und die Öffentliche Verwaltung (+0,1%). Einen Wertschöpfungszuwachs erzielten insbesondere das Verarbeitende Gewerbe (+0,9%) und das Gastgewerbe (+0,3%). Rückläufig entwickelte sich die Wertschöpfung hingegen im Handel (-0,4%), bei den Finanzdienstleistungen (-0,4%) und im Gesundheits- und Sozialwesen (-0,4%).

Bauinvestitionen gingen zurück

Der BIP-Deflator*** ging im Vergleich zum 3. Quartal 2015 um 0,6 Prozent zurück. Die Deflatoren des privaten Konsums und der Bauinvestitionen gingen um 0,3 Prozent respektive 0,4 Prozent zurück, während jener der Ausrüstungsinvestitionen um 0,4 Prozent anstieg. Ein Preisrückgang ist zudem bei den exportierten Güter und Dienstleistungen**** zu verzeichnen (-0,7%), wenn auch weniger stark ausgeprägt als in den Vorquartalen. Die Importpreise4 (+1,0%) setzten ihren Anstieg fort.

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