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Spaziergängerin rettet Rehkitz das Leben

(Bildquelle: infoticker)

Am Dienstag bemerkte eine Spaziergängerin das junge Reh. Sie reagierte sofort und rettete dem Tier das Leben

Am Dienstag war die Spaziergängerin mit ihrem Hund unterwegs, als sie ein Rehkitz entdeckte. Es hatte sich in einem Weinberg im Graubünder Trimmis in einem sogenannten Flexinetz verfangen und konnte sich selbst nicht mehr befreien, schreibt "GRheute". Hätte die Spaziergängerin nicht sofort reagiert und den Wildhüter gerufen, so hätte sich das Tier womöglich in seiner Panik wohl stranguliert.

Nach dem Anruf macht sich der Wildhüter René Gadient sofort auf den Weg. Etwa zwei bis drei Mal pro Jahr wird er wegen Fälle wie diese gerufen. Er wickelte das Tier in eine Decke und befreite es vom Netz. "Das Tuch diente zur Beruhigung. Wenn Rehe nichts sehen, werden sie sofort ruhig", Gadient zu "GRheute". Mit blossen Händen könne man das Tier nicht anfassen, da es sonst von den Eltern verstossen wird. 

Nach der Rettungsaktion sprang das Tier in den Rebberg davon – gerade so, als wäre nichts gewesen.