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St.Gallen – Wildruhezonen schützen Tiere in der kalten Jahreszeit

(Symbolbild) (Bildquelle: @wirestock by freepik)

Die verschneite Landschaft lockt viele Menschen nach draussen. Für Wildtiere hingegen stellt der Winter eine grosse Herausforderung dar. Um Energie zu sparen und die kalte Jahreszeit unbeschadet zu überstehen, sind sie auf möglichst wenig Störungen angewiesen. Wer sich achtsam in der Natur verhält, leistet einen wichtigen Beitrag zum Schutz der Tiere.

Ob beim Wandern, Schneeschuhlaufen oder Skifahren: Immer mehr Menschen sind im Winter draussen unterwegs. Für viele Wildtiere ist diese Jahreszeit hingegen eine grosse Herausforderung, denn Nahrung ist knapp und die Energiereserven sind begrenzt.

Um den Winter zu überstehen, haben Wildtiere verschiedene Strategien entwickelt. Murmeltiere halten Winterschlaf, Schnee- und Birkhühner ziehen sich in selbstgegrabene Schneehöhlen zurück, Hirsche senken ihre Körpertemperatur, Gämsen und Steinböcke suchen sich vom Wind freigeblasene oder ausgeaperte Hänge, um an die kargen Grashalme zu gelangen.

Werden sie durch Menschen gestört, müssen sie für die Flucht die Körpertemperatur hochfahren, verlassen geeignete Gebiete und benötigen unverhältnismässig viel Energie wegen der Flucht im hohen Schnee. Wiederholte Störungen können dazu führen, dass die Energiereserven nicht bis zum Frühling reichen. Im schlimmsten Fall überleben die Tiere den Winter nicht.

Im Kanton St.Gallen gibt es 69 Wildruhezonen. Der Kanton unterstützt zudem die Kampagne «Respektiere deine Grenzen». Die wichtigsten Regeln für Freizeitaktivitäten im Wald und in den Bergen sind:

Quelle der Nachricht: Kanton St. Gallen