Thurgauer (†41) stirbt bei Hippie-Festival in den USA
04.09.2017 | 09:08
Ein Thurgauer ist beim Kunst- und Partyfestival "Burning Man" im US-Amerikanischen Nevada bei einer Zeremonie in die Flammen eines grossen Feuers gerannt. Der 41-Jährige erlitt dabei derart schwere Verletzungen, dass er später im Krankenhaus verstorben ist. Ob er unter Drogeneinfluss gestanden...
Jedes Jahr wird anlässlich des Hippie-Festivals eine riesige Holzfigur angezündet. Dabei durchbrach der 41-jährige Mann mehrere Sicherheitsabschrankungen und rannte direkt in die Flammen.
Wie der Sheriff von Pershing County mitteilte, ist unklar, ob der im Thurgau lebende Mann unter Drogeneinfluss gestanden hatte oder mit voller Absicht ins Feuer rannte. Bekannt ist hingegen, dass kein Alkohol im Spiel war. Das berichteten die Behörden.
Zum Zeitpunkt des tödlich endenden Zwischenfalls waren rund 50'000 Besucher am Festival anwesend, schätzt der zuständige Sheriff.
Schlusszeremonie sollte stattfinden
Die Organisatoren des neun Tage andauernden Festivals sagten weitere Zeremonien vorerst ab. Jedoch sollte die Schlussveranstaltung mit einem weiteren Grossfeuer stattfinden.
Jährlich besuchten über 70'000 Personen das Kunst-, Party- und Musikfestival in der "Black Rock"- Wüste rund 160 Kilometer nördlich von Reno.
Artikelfoto: Aaron Logan (CC BY 2.0) - (Archivbild)