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Wald im Dauerstress

(Bildquelle: infoticker)

Unsere Wälder stehen unter Dauerstress: Seit den 1980er-Jahren steigen unsere Durchschnittstemperaturen rasant an, während die Sommer immer trockener werden. Mit diesen Veränderungen können nicht alle Baumarten mithalten.

Vor allem standortfremde Arten verabschieden sich aus ihrem jetzigen Verbreitungsgebiet. Die Fichte etwa, der häufigste Baum der Schweiz, der vor allem seines schnellen Wuchses wegen grossflächig im Mittelland angesiedelt wurde, wird sich wieder ins Gebirge zurückziehen.

Deshalb ist es unnötig und gefährlich, nun wieder die Ansiedlung standortfremder Bäume zu prüfen. Diesen Entwicklungen widmet sich der Schwerpunkt des aktuellen Pro Natura Magazins.

Weiteres Thema im Pro Natura Magazin:

Die tatsächlichen Zustände in Fukushima

50 Tonnen radioaktiv verseuchtes Wasser müssen täglich neu gelagert werden. Dazu sind schon über 1000 riesige Tanks gebaut worden. Millionen von Säcken mit radioaktiv verseuchter Erde werden planlos aufgestapelt. Viele Gebiete werden auf absehbare Zeit unbewohnbar bleiben. In andere Gebiete, die wieder zur Besiedlung freigegeben wurden, wagen sich die einstigen Bewohner nicht zurück.

8'000 Arbeiter versuchen seit 5 Jahren, die Schäden des GAU in Fukushima zu beseitigen. Laut dem Plan der Regierung werden dazu noch weitere 40 Jahre benötigt. Doch wie das Hauptproblem - die Bergung der geschmolzenen Reaktorkerne - behoben werden soll, weiss noch niemand.

Während rechtsbürgerliche Politiker die Zustände in Fukushima gerne verharmlosen, hat sich das Pro Natura Magazin im Vorfeld der Atomausstiegsinitiative mit einer japanischen Aktivistin über das tatsächliche Ausmass des Desasters unterhalten.