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5 Möglichkeiten zur Steigerung Ihres E-Commerce-Umsatzes

Wir haben für den Einstieg fünf grundlegende Tipps gesammelt, die zu einer Steigerung des Umsatzes beim E-Commerce führen können (Symbolbild)
Wir haben für den Einstieg fünf grundlegende Tipps gesammelt, die zu einer Steigerung des Umsatzes beim E-Commerce führen können (Symbolbild) (Bildquelle: pexels)

Das Jahr 2020 war das Online Jahr schlechthin. Wir alle haben viel Zeit in den eigenen vier Wänden verbracht und somit war das Internet der Treffpunkt der Stunde.

Die Gaming-Branche konnte so noch größere Zuwächse erfahren, als es ohnehin schon der Fall gewesen wäre, und auch virtuelle Spielsalons wie etwa das Vulkan Casino konnten sich über einen regen Kundenstrom freuen. Natürlich schlug somit auch die Stunde der Essenslieferanten und auch der Online Shops. Paketlieferanten hatten 2020 eine Menge zu tun und kamen bei der Aufgabe, den Kunden in rauen Mengen allerlei Nützliches und Unnützes zuzustellen, gehörig ins Schwitzen. Vielleicht ist so manch ein Händler auf den Geschmack und der ansonsten vielleicht eher müde laufende Online Shop in Schwung gekommen. Daher liegt es nahe, sich einmal etwas genauer mit dem Thema E-Commerce auseinanderzusetzen und zu überlegen, wie der Umsatz vielleicht noch ein wenig angekurbelt werden kann.

Schauen wir uns einmal an, was man tun kann. Dazu haben wir für den Einstieg fünf grundlegende Tipps gesammelt, die zu einer Steigerung des Umsatzes beim E-Commerce führen können.

1. Sichtbarkeit im Internet ist Trumpf

Im Internet wimmelt es von Kaufangeboten und Online Shops. Man muss schon einige Anstrengungen unternehmen, damit die Kunden auf das eigene Geschäft aufmerksam werden und sich die Produkte im Shop anschauen. Deswegen sind entsprechende Marketing-Tools unverzichtbar. Die Rede ist von den großen Dreien: Suchmaschinenmarketing (SEM), Affiliate-Marketing und Suchmaschinenoptimierung (SEO).

Es ist besonders wichtig, dass Kunden, die ein Produkt suchen, auf Sie aufmerksam werden. Daher muss mit den genannten Maßnahmen das Feld der Suchmaschinen bespielt werden, mit denen nun einmal jeder Kunde nach dem Gewünschten sucht und Vergleiche anstellt. Es bringt nichts, wenn Ihr Angebot erst auf den hintersten Plätzen in einer Suche erscheint, die sich niemand mehr anschaut. Ziel ist es, nach einer themenrelevanten Suche möglichst weit oben gerankt zu werden.

Über die genannten Felder des Suchmaschinenmarketings können Sie sich natürlich eine Menge Wissen anlesen, aber vielleicht ist es auch eine gute Idee, diese Optimierungen in die Hände von Profis zu legen, da das Thema recht komplex ist. Dabei muss man vielleicht ein wenig Kapital investieren, aber im Grunde ist es auch nur für einen sichtbaren Shop möglich, Umsatz zu generieren.

2. Gutscheine und Rabatte

Die Menschen lieben einfach Rabatte. Schnäppchenjäger durchforsten das Internet nimmermüde, um den nächsten Preisnachlass aufzuspüren. Es gibt ganze Webseiten, die sich mit den begehrten Rabattcodes beschäftigen. Eine Teilnahme an diesem Spiel kann Ihnen somit einiges an gratis Werbung einbringen. Das Gutscheinmarketing eröffnet einige Möglichkeiten, die Kunden weiter an den eigenen Shop zu binden und zu weiteren Käufen zu animieren.

Die Suchanfragen mit Produkten und dem Zusatz “Gutschein” oder Ähnlichem haben rasant zugenommen. Somit wird klar, dass Sie mit einem entsprechenden Angebot auch aktiv für die Gewinnung neuer Kunden sorgen. Werden Rabatte angeboten, steigt im Endeffekt dennoch der durchschnittliche Wert des Warenkorbes. Es ist somit ein Gewinn für beide Seiten. Mengenrabatte können zudem dazu eingesetzt werden, um Lager von bestimmten Waren zu räumen, um sie mit neuen Artikeln zu ersetzen, denn jeder weiß, ein Lager muss sich “drehen”.

Es lohnt sich auch, Geschenkgutscheine im Angebot zu haben. Diese können dann von Kunden verschenkt werden, die Ihr Angebot schätzen. Somit werden wieder neue Nutzer auf Ihr Geschäft aufmerksam und können zu treuen Stammkunden werden.

3. Produkte miteinander verknüpfen

Mittlerweile kennt ihn jeder, da ein marktführender Anbieter ihn umfassend populär gemacht hat: den Satzteil, “Kunden die XY gekauft haben, interessierten sich auch für ...”, der das Interesse an ähnlichen Produkten beim Käufer wecken soll. Dies wird auch als Cross-Selling bezeichnet. Sie sollten also darauf achten, dass Ihr Online Shop die Möglichkeit bietet, ähnliche oder ergänzende Produkte miteinander zu verknüpfen. Dabei ist es natürlich entscheidend, sinnvolle Kombinationen anzubieten. Wer ein Smartphone kauft, braucht höchstwahrscheinlich auch eine passende Handyhülle, weniger aber einen Lampenschirm.

Entsprechend ist es auch eine gute Idee, zusammenpassende Produkte direkt als Bundle im Paket anzubieten. Dabei kann man auch wieder ideal Rabatte einbinden. Erwähnen sollte man an dieser Stelle vielleicht auch, dass es nicht nur andere Produkte sein müssen, die kombiniert werden können, auch Dienstleistungen kommen in Frage. So könnte man etwa bei einem bestimmten Artikel direkt einen entsprechenden Wartungs- oder Reperaturservice dazu anbieten. Es ist übrigens auch eine Option, den Käufern die Gelegenheit zu bieten, Ihre individuell zusammengestellten Kombinationen zu kreieren.

4. Machen Sie es Ihren Kunden einfach

Wer nicht darauf achtet, dass der Kunde federleicht durch den Shop navigieren und einkaufen kann und dass ihm auch an der Kasse keine Komplikationen erwarten, der riskiert den Abbruch des bereits begonnenen Einkaufs. Also ist es notwendig, das gesamte Shop-Erlebnis genau zu reflektieren und nach Schwachstellen zu suchen. Dafür ist es empfehlenswert, sich ein paar unvoreingenommene Augen dazuzuholen, die einem ehrliches Feedback und Anregungen geben können.

Zu dem Zweck, die Abbruchraten zu reduzieren, werden etliche Tools im Internet angeboten, auch Push-Benachrichtigungen können Kunden an den verlassenen Einkaufswagen erinnern. Hier muss jeder selbst entscheiden, was dem eigenen Stil des Shops entspricht.

Damit sich die Kunden geschmeidig durch Ihren Shop bewegen können, muss alles auf Hochglanz poliert werden. Nichts ist destruktiver als nicht funktionierende oder fehlerhafte Verlinkungen. Dadurch wird der Kunde nicht nur frustriert, es entsteht auch direkt ein schlechter Eindruck von der jeweiligen Webseite und man stellt als Käufer direkt die Professionalität und Seriosität des Anbieters in Frage. Kleinigkeiten können eben eine Menge ausmachen.

5. Rücken Sie Ihre Produkte in das beste Licht

Es mag vielleicht ein wenig trivial klingen, aber gute Fotos von den Artikeln sind im Online Shop ausgesprochen wichtig. Der Kunde möchte ganz genau sehen, was er kauft. Diesen Tipp sollten selbst kleine Anbieter beherzigen. Je professioneller und detailreicher die Fotos sind, umso besser.

Praktisch ist es auch, wenn der Kunde die Möglichkeit hat, in das Foto hineinzuzoomen, um sich Details anschauen zu können. Dafür ist eine hohe Auflösung der Abbildungen hilfreich. Ebenso können natürlich auch eigene Fotos von Details bereitgestellt werden. Den Kunden interessiert das Gesamtpaket, also Vorder- und Rückseite. Einige Shops bieten sogar kurze Videosequenzen an, in denen das Produkt getragen oder vorgeführt wird. Ebenfalls kann auf Herstellerseiten mit entsprechenden Inhalten verlinkt werden oder auf andere Plattformen, die hilfreiche Informationen anzeigen.