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Auf vielen Schweizer Bergstationen gab es Juni-Rekorde

Symbolbild
Symbolbild (Bildquelle: esiul (CC0))

Besonders in den mittleren und höheren Lagen ist die Luftzur Zeit ausserordendlich warm. Dies brachte vielen Stationen in den Alpen und am Jura Temperaturrekorde für den Juni.

Die Kombination aus dem Hochdruckgebiet über Mitteleuropa und einem stationären Tief westlich von Portugal, welches in einer südlichen Höhenströmung sehr warme Saharaluft zum Alpenraum transportiert, verursacht die aktuell heissen Verhältnisse in der Schweiz.

Wie MeteoNews mitteilt ist die Luft besonders in den mittleren und höheren Lagen ausgesprochen warm. Dies führte am heutigen Dienstag zu etlichen Temperaturrekorden, hauptsächlich an Stationen in den Alpen oder am Jura. So konnte der Pilatus bereits am Vormittag den bisherigen Juni-Temperaturrekord von 21.6 Grad knacken und erreichte schliesslich 23.2 Grad. Im Laufe des Tages überboten immer mehr Bergstationen ihre bisherigen JuniRekorde. Dies waren beispielsweise der Säntis (19.4 Grad), der Gütsch (22.5 Grad) oder der Moléson (24.5 Grad). Später kamen vermehrt auch höhergelegene Ortschaften wie Ulrichen (30.9 Grad), Adelboden (29.6 Grad), Davos (28.4 Grad) oder Scuol (32.7 Grad) dazu. Auch im Rhonetal gab es einen Juni-Rekord, nähmlich in Visp mit 35.9 Grad. Neue Allzeitrekorde waren keine zu verzeichnen, an einigen Stationen fehlten allerdings nur wenige Zehntel Grad.

Obwohl im Flachland mit 32 bis 34 Grad die Hitzemarke deutlich überschritten wurde, gab es hier keine neuen Juni-Rekorde.

In den kommenden Tagen könnte sich das aber ändern. Morgen Mittwoch steigt das Temperaturniveau nochmals etwas an, was dem Mittelland verbreitet 34 bis 37 Grad, örtlich sogar bis 38 Grad bringt. Auch am Donnerstag erreichen die Temperaturen Werte in diesem Bereich, auf der Alpensüdseite sind ebenfalls bis 38 Grad möglich.

In der nachfolgenden Tabelle können die heutigen Höchsttemperaturen entnommen werden: