Der VCS erwartet von der Branche des öffentlichen Verkehrs und vom Bundesrat, dass die Preise in den nächsten Jahren nicht mehr steigen. Die vom Bundesrat propagierte "Nutzerfinanzierung" hat eine Höhe erreicht, die nicht überschritten werden darf. Die Preise des öffentlichen Verkehrs sind in den letzten 10 Jahren um 30 Prozent gestiegen.
Im gleichen Zeitraum ist der Preis fürs Autofahren günstiger geworden. Diese Entwicklung wird sich über kurz oder lang in der Nachfrage spiegeln. Daran wird bedauerlicherweise der neue Strassenfonds (NAF) nichts ändern. In Kombination mit einem Abbau des Service – wie das beim angekündigten Abbau der Billett-Verkaufsstellen der Fall wäre – sind Preiserhöhungen besonders schwer verständlich.