Haltestelle "Sarnen Nord" und Doppelspur eingeweiht

Mit dem Fahrplanwechsel am Sonntag, 11. Dezember 2016 werden die neue S-Bahn Haltestelle «Sarnen Nord» sowie die rund 2 km lange Doppelspur zwischen Kägiswil und dem Bahnhof Sarnen in Betrieb genommen. Am Mittwoch, 7. Dezember 2016 fand die offizielle Einweihung dieser beiden Bauwerke statt. Dabei...

Seit August 2015 wird an der Bahninfrastruktur in der Region Sarnen Nord gebaut. Entstanden sind die neue S-Bahn Haltestelle "Sarnen Nord" sowie eine rund 2 km lange Doppelspur zwischen Kägiswil und dem Bahnhof Sarnen.

Der Doppelspurausbau und der damit mögliche zweigleisige Bahnbetrieb dienen dem Ausbau des Bahnangebotes im Sarneraatal und verbessern die Stabilität des Fahrplans. Dadurch verkehren die S-Bahnen neu im exakten Halbstundentakt. "Auf dieser gut zwei Kilometer langen Strecke können neu die Züge flexibler kreuzen. Eine verlangsamte Fahrt aufgrund leichter Verspätung des Gegenzuges wird vermieden. Die Fahrplanstabilität wird sich verbessern", erwähnt Michael Schürch, Geschäftsführer der Zentralbahn.

Die gleichzeitig entstandene, neue S-Bahn Haltestelle "Sarnen Nord" erschliesst ein grosses Gebiet mit ausgewiesenem Kundenpotential. "Für die Standortattraktivität eines Kantons ist die Anbindung an den öV ein zentraler Faktor", meint Paul Federer, Regierungsrat des Kantons Obwalden. "Investitionen in attraktive, neue Bahnhöfe, aber auch ins Rollmaterial, entsprechen der Mobilitätsstrategie des Kantons Obwalden".

Taufe der Zentralbahn

Zum Abschluss der Festivitäten taufte die Zentralbahn zusammen mit Regierungsrat Paul Federer und Gemeindepräsident Paul Küchler einen FINK-Triebzug der neusten Generation auf den Namen "Sarnen". Für Paul Küchler, Gemeindepräsident von Sarnen, war daher diese Einweihung ein besonders grosser öV-Tag: "Neben einer neuen Haltestelle auch noch gleich einen FINK zu erhalten, ist ein doppeltes vorgezogenes Weihnachtsgeschenk".

Mit dem Fahrplanwechsel am Sonntag, 11. Dezember 2016 werden die neue Doppelspur sowie die neue S-Bahn Haltestelle in Betrieb genommen. Gleichzeitig treten viele Neuerungen im Busnetz in der Stadt und Agglomeration Luzern in Kraft und die Fahrzeit ins Tessin reduziert sich markant.