Keine Australien-Punkte für Sauber

(Bildquelle: infoticker)

Wetter: trocken und sonnig/bewölkt, 22-25°C Luft, 27-38°C Asphalt.

Für das Sauber F1 Team verlief der Saisonauftakt zur FIA Formel-1-Weltmeisterschaft 2016 in Melbourne enttäuschend. Beim Rennen im Albert Park wurde Felipe Nasr 15., Marcus Ericsson musste in der 39. Runde an die Box, weil am linken Hinterrad des Sauber C35-Ferrari Vibrationen auftraten. Die Ursache dafür wird noch analysiert.

Das Wichtigste in diesem Rennen war jedoch, dass der Unfall nach 16 Runden, der für einen Moment allen den Atem stockte, für Fernando Alonso und Esteban Gutierrez glimpflich ausging. Nach dem das Rennen kurzzeitig abgebrochen wurde, hatte es für Ericsson nach dem Neu-Start eine Durchfahrtsstrafe gegeben. Der Grund dafür war, dass 15 Sekunden vor Ausfahrt aus der Boxengasse noch an seinem Auto gearbeitet wurde.

Marcus Ericsson: (Startnummer 9)
Gestartet auf Supersoft-Reifen, nach 11 Runden auf weiche Reifen gewechselt und vor dem Neu-Start (18. Runde) auf Medium-Reifen gewechselt.

"Es war kein guter Tag. Als das Rennen unterbrochen wurde, hatte ich vor dem erneuten Hinausfahren in der Boxengasse Schwierigkeiten mit einer Heizdecke. Es musste länger als sonst daran gearbeitet werden und deshalb erhielt ich eine Durchfahrtsstrafe. Nach der Wiederaufnahme des Rennens, spürte ich Vibrationen am linken Hinterrad und kehrte in die Box zurück. Es gibt eben Tage, wo alle diese Dinge zusammenkommen. Wir werden uns das genau anschauen, um beim nächsten Rennen in Bahrain unter besseren Voraussetzungen an den Start gehen zu können."

Felipe Nasr: (Startnummer 12)
Gestartet auf Supersoft-Reifen, nach 10 Runden auf weiche Reifen gewechselt und vor dem Neu-Start (18. Runde) auf Medium-Reifen gewechselt.

"Es war ein schwieriges Rennen vom Start bis ins Ziel. Im Vergleich zu unseren Konkurrenten hatten wir mit dem Renntempo zu kämpfen. Daher war uns relativ bald bewusst, dass wir mit den Autos vor uns nicht mithalten konnten. Positiv war lediglich, dass wir weitere, wichtige Daten zum C35 gewinnen konnten. Damit werden wir die Analyse im Detail fortsetzen und an unserer Performance arbeiten. Wir müssen den C35 in verschiedenen Bereichen verbessern. Da haben wir eine Menge Arbeit vor uns."