Marija (18) droht Wegweisung aus Liechtenstein

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Marija Milunovic könnte jetzt auch aus Liechtenstein weggewiesen werden. Dies weil geforderte Unterlagen nicht in der gesetzten Frist eingereicht wurden.

Angeblich kann Marija Milunovic ihre Au-pair-Stelle in Liechtenstein doch nicht antreten. Laut "20 Minuten" sind fehlende Dokumente Schuld, die fristgerecht hätten eingereicht werden müssen.

Am 6. April 2017 erhielt die 18-Jährige Bescheid, dass sie ein Visum für das Fürstentum erhält. Nun mussten eigentlich nur noch letzte Formalitäten erledigt werden. Dabei ist allerdings etwas schief gegangen.

Einmonatiges Visum

Vom Liechtensteiner Ausländer- und Passamt wurden mehrere Dokumente verlangt. Unter anderem ein Versicherungsnachweis der Krankenkasse, ein aktueller Arbeitsvertrag und die Bestätigung des absolvierten Deutschkurses.

Durch das Visum konnte sich Marija einen Monat lang legal in Liechtenstein sowie auch in der Schweiz aufhalten. Marijas Anwalt Urs Bertschinger erklärte damals, es seien nur noch Kleinigkeiten zu erledigen, die keine Probleme bereiten werden.

Zweite Wegweisung bahnt sich an

Nach über zwei Monate Aufenthalt in Serbien kam Marija schliesslich am 24. April mitten in der Nacht an der österreichisch-schweizerischen Grenze an. Noch am selben Tag wollte sie bei der Au-pair-Familie in Liechtenstein einchecken und tags darauf mit der Arbeit beginnen sowie sich offiziell beim Amt anmelden. Irgendetwas ist dann jedoch anders gelaufen als geplant.

Für eine Stellungnahme waren bislang weder Marija, noch ihre Mutter, ihr Arbeitgeber oder ihr Anwalt zu erreichen. Auch das Liechtensteiner Ausländer- und Passamt wollte die Informationen am Dienstag nicht kommentieren. Kenner sagten jedoch gegenüber "20 Minuten", dass es eng werden dürfte. Marijas zweite Ausschaffung innerhalb weniger Monate scheint bald Tatsache zu werden. 

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