Die Auswahl der eingereichten Vorschläge erfolgt in einem Auktionsverfahren. Den Zuschlag erhalten diejenigen Projekte oder Programme mit dem besten Kosten-Nutzen-Verhältnis (Rp./kWh). Wer für ein Projekt Unterstützung beantragt, muss nachweisen können, dass dieses ohne Förderbeiträge nicht realisiert würde (Additionalität) und nicht wirtschaftlich wäre. Effizienzprogramme bündeln in der Regel zahlreiche Einzelmassnahmen und werden durch Programmträgerschaften umgesetzt.
Im Vergleich zu den Vorjahren werden längere Fristen eingeräumt, um Anträge einzureichen. Erster Eingabetermin für Projekte ist der 1. Februar 2017. Stichtag für die Programme ist der 17. März 2017. Aufgrund der Erfahrungen der ersten sieben Runden wurden verschiedene Anpassungen an den Stand der Technik und administrative Veränderungen vorgenommen.
Budget erhöhen
Die Wettbewerblichen Ausschreibungen werden über einen Zuschlag auf die Übertragungskosten der Hochspannungsnetze finanziert. Im Rahmen der Energiestrategie 2050 des Bundesrats sollen die Wettbewerblichen Ausschreibungen weiter verstärkt werden. Bis 2020 soll das Budget auf maximal 50 Millionen Franken pro Jahr erhöht werden.
Die Wettbewerblichen Ausschreibungen werden von der Firma CimArk SA in Sion im Auftrag des Bundesamts für Energie durchgeführt.