Zur Befriedigung seiner perversen Fantasien und Gelüste, suchte Meinrad K. im Darknet nach speziellen Webseiten, die ihm das boten was er nicht haben konnte. Dabei gelangte er auf eine Seite, auf welcher er einen Mann aus Orlando Florida traf, der seine 13-jährige Tochter für diverse Folterspiele feil bot.
Die beiden Männer kommunizierten miteinander, wobei Meinrad K. seine Vorstellungen in allen grauenhaften Details beschrieb, die er mit der Tochter des Mann machen würde.
Am 16. Juni flog Meinrad K. in die USA, im Gepäck sein eigenes Arsenal an Folterwerkzeugen. Doch in als er in Orlando ankam, erwartet ihn nicht seine Befriedigung sondern klickende Handschellen. Der Mann den er im Darknet kennengelernt hatte, war kein Vater eines 13-jährigen Mädchens, sondern ein verdeckter Ermittler.
Meinrad K. gestand in einem Verhör, bereits ein 11-jähriges Kind missbraucht zu haben. Ihm droht jetzt eine lebenslange Haftstrafe in den USA. Zur gleichen Zeit läuft auch ein Verfahren gegen ihn, bei der Staatsanwaltschaft Nidwalden, Die Staatsanwaltschaft hat über fedpol von der Verhaftung Meinrad K. erfahren.
Die Firma in Luzern, bei der Meinrad K. Mitglied der Geschäftsleitung ist, lies eine Stellungsnahme verkünden. In dieser heisst es , das man bei der schwere der Vorwürfe, auch ebenso schwerwiegende Massnahmen bezüglich seines Beschäftigungsverhältnisses getroffen wurden.
Artikelfoto: Brevard County Sheriff's Office, Florida