Beide freien Trainings zum Grossen Preis von Russland verliefen für das Sauber F1 Team nach Plan. Marcus Ericsson und Felipe Nasr konnten wichtige Kilometer sammeln und kamen insgesamt auf 51 sowie 52 Runden. Der Brasilianer hat für das Rennwochenende zum Grossen Preis von Russland ein neues Chassis bekommen.
Marcus Ericsson:
1. Training: 19. / 1:41,962 min (22 Runden) / 2. Training: 22. / 1:41,652 min (29 Runden)
"Es war kein idealer Freitag für mich. Dennoch konnte ich mehr als 50 Runden fahren und damit viele Informationen zum Fahrverhalten des Autos sammeln. Die Strecke hier in Sotschi hat einen speziellen Asphalt. Es ist eine Herausforderung, die Reifen hier optimal auf Temperatur zu bekommen. Wie bereits im letzten Jahr hatte ich auch heute Schwierigkeiten damit. Wir haben verschiedene Fahrzeugeinstellungen getestet, aber bisher noch nicht die Lösung gefunden. Wir müssen uns nun die Daten anschauen, um für den Rest des Wochenendes die richtigen Schlüsse ziehen zu können."
Felipe Nasr:
1. Training: 14. / 1:41,085 min (21 Runden) / 2. Training: 19. / 1:40,740 min (31 Runden)
"Ich konnte heute unser Programm wie geplant durchführen. Dabei sammelte ich viele Kilometer, was wichtig ist für den Reifen-Datenvergleich in Bezug auf die Performance zum Vorjahr. Im neuen Chassis habe ich ein besseres Gefühl, als bei den Rennen zuvor. Mit den Rundenzeiten auf den weichen Reifen war ich zufrieden, bei der Supersoft-Mischung müssen wir uns noch verbessern. Da konnten wir noch nicht die Fahrzeugeinstellung finden, die wir uns wünschen würden. Diese Daten müssen wir noch analysieren, um Fortschritte machen zu können."
Russland-Training: Unterschiedliche Gemütslage bei den Sauber-Piloten
Wetter: sonnig und trocken, 15-17°C Luft, 27-41°C Asphalt.