Sauber vor dem GP von Bahrain

2. Lauf zur FIA Formel-1-Weltmeisterschaft, 1. bis 3. April 2016.

Zurück vom Saisonauftakt-Rennen - und gleich nach den Oster-Feiertagen - ist das Sauber F1 Team bereits wieder auf der Reise zum nächsten Grand-Prix-Schauplatz: Dem Insel-Königreich Bahrain im Arabischen Golf.

Am nächsten Wochenende findet dort der Grosse Preis von Bahrain erneut unter Flutlicht auf dem Bahrain International Circuit in der Sakhir-Wüste statt. Das Sauber F1 Team und seine Fahrer freuen sich in vielerlei Hinsicht auf diesen besonderen Event.

Marcus Ericsson:
(Nummer 9)
"Der Grosse Preis von Bahrain ist das erste Nachtrennen der Saison. Mir gefällt auf dieser Strecke in der Wüste insbesondere die Umgebung, die unter Flutlicht für sehenswerte TV-Bilder sorgt. Ich kenne diesen Kurs nicht nur von meinen zwei vergangenen Formel-1-Jahren, sondern auch noch aus der GP2-Serie, mit der ich oft hier war. In der letzten Saison konnten wir auf diesem Kurs gute Rundenzeiten und ein starkes Rennen zeigen. Ich hatte die Chance, in die Punkteränge zu kommen, doch am Ende wurde daraus aus diversen Gründen nichts. Wie auch immer, mit diesen positiven Ansätzen aus dem letzten Jahr werden wir nun in dieses Rennwochenende starten."

Felipe Nasr: (Nummer 12)
"Für mich ist der Grosse Preis von Bahrain in mehrfacher Hinsicht eine sehr spezielle Veranstaltung. Die Umgebung, die Strecke und das Rennen sind das eine, der Ort das andere. Denn von meinem Grossvater her habe ich libanesische Wurzeln und bin schon allein deshalb sehr gerne im Mitteren Osten. Als Fahrer gibt einem das ein sehr gutes Gefühl, wenn man nicht nur die enorme Unterstützung aus der Heimat Brasilien, sondern auch aus der Herkunftsregion der Familie spürt. Die Strecke selbst ist so angelegt, dass einem das Fahren Spass macht - und das Rennen am Abend zu fahren, macht das Ganze noch spezieller."

Strecken-Fakten

Der Grand Prix in Bahrain ist eines von drei Rennen im GP-Kalender, die bei Dämmerung beziehungsweise Nacht gestartet werden. Der Kurs in der Wüste Sakhir stellt trotz seines rauen Asphalts keine Probleme für die Reifen dar - die weniger hohen Temperaturen am Abend sind bezüglich der Reifenhaftung von Vorteil. Im ersten Training ist stellenweise noch Wüstensand auf dem Belag, je mehr Runden gefahren werden, desto besser wird dann die Reifenhaftung.

Rennstrecke: Bahrain International Circuit / 5'412 km
Renndistanz: 57 Runden / 308,238 km
Zeitplan: Qualifying 18.00 Uhr Ortszeit (17.00 CET), Rennen 18.00 Uhr Ortszeit (17.00 Uhr CET)