Schüler besuchen die Ausstellung Ressourcity und die ZAKU

Mit dem Besuch der interaktiven Ausstellung Ressourcity in der Abfallsammelstelle Eielen werdenOberstufenschülerinnen und -schüler für ein ressourcenschonendes Verhalten im Alltag sensibilisiert.Zudem erhalten sie einen Einblick in die Abfallbewirtschaftung im Kanton Uri.

Unsere Gesellschaft produziert immer mehr Abfall. Rund 21,5 Mio. Tonnen Abfall sind im Jahr 2013 insgesamt in der Schweiz angefallen. Der grösste Teil der Abfälle - rund 12 Mio. Tonnen - wird bei Bautätigkeiten produziert. Davon wird allerdings ein grosser Teil wiederverwertet. An zweiter Stelle folgt der Siedlungsabfall. Dessen Menge ist seit 2012 um mehr als 30 Prozent gewachsen. Hauptgrund dafür ist das Bevölkerungs- und Wirtschaftswachstum. Rund 700 kg Abfall produziert jeder Schweizer und jede Schweizerin im Jahr. Es ist daher wichtig, dass die natürlichen Ressourcen geschont und Abfälle so weit wie möglich vermieden oder rezykliert werden.

Doch wie genau muss man sich verhalten, um möglichst wenige Ressourcen zu verbrauchen?

Um eine Antwort auf diese Frage zu finden, haben das Amt für Umweltschutz und die ZAKU diese Woche 16 Urner Oberstufenschulklassen in die Abfallsammelstelle Eielen eingeladen. Dort konnten die Schü- lerinnen und Schüler im Rahmen der Ausstellung Ressourcity auf spielerische Weise erleben, wie sich ihr Konsumverhalten auf den Ressourcenverbrauch und die Umwelt auswirkt. Die Ausstellung gab ihnen Tipps, wie sie ihren Alltag umweltfreundlicher gestalten können, ohne auf Wesentliches verzichten zu müssen. Zudem konnten sie herausfinden, welche Entscheidungen für einen nachhaltigen Konsum relevant sind.

Zweite Station: ZAKU in Eielen

In einem zweiten Teil begaben sie die Schülerinnen und Schüler auf eine Besichtigung des Betriebs der ZAKU in der Eielen. Sie konnten die grossen Container besichtigen, in denen der gesamte Siedlungsabfall des Kantons Uri gesammelt wird, bevor er in der Kehrichtverbrennungsanlage Perlen verbrannt wird. Und wie die nach der Verbrennung übrigbleibende Schlacke von den Metallen getrennt wieder auf der Deponie Eielen landet.

Kantonale Verwaltung Uri