Neun Medaillen gab es für die Gewehrschützinnen am Grand Prix of Liberation in Pilsen (CZE) zu gewinnen. Mehr als die Hälfte der Auszeichnungen ging an die Schweiz, darunter alle goldenen. Nina Christen (Wolfenschiessen) und Petra Lustenberger (Rothenburg) dominierten ihre Konkurrenz beinahe nach Belieben: Mit dem Luftgewehr siegte Petra Lustenberger vor Nina Christen.
Die beiden Entscheidungen mit dem Kleinkalibergewehr 50m gingen an Nina Christen. Sie siegte im Dreistellungswettkampf mit neuem Final-Schweizerrekord (459.0), nachdem sie bereits in der Qualifikation mit 589 Punkten einen neuen Rekord aufgestellt hatte. Liegend gewann Christen ebenfalls, Bronze ging an Petra Lustenberger.
Zusammen mit Marina Bösiger (Derendingen) stellten die Schweizer Schützinnen zudem einen neuen Team-Schweizerrekord (1969.0). So erfolgreich war das Schweizer Team am GP Pilsen noch nie.
Pech im Dreistellungswettkampf
Zur guten Bilanz steuerte auch Jan Lochbihler (Holderbank SO) seinen Teil bei. Er wurde in der Liegend-Konkurrenz Gewehr 50m sehr guter Zweiter. Im Dreistellungswettkampf fehlte ihm ein einziges Pünktchen für den Finaleinzug, er klassierte sich auf dem 9. Rang.
Das eine Pünktchen stand auch Heidi Diethelm Gerber (Märstetten) im Weg. Sie wurde sehr gute Zehnte mit der Luftpistole und verpasste den Finaleinzug hauchdünn. In ihrer Paradedisziplin Pistole 25m hingegen qualifizierte sie sich als Dritte souverän für den Final. Dort lief es dann nicht mehr ganz rund. Am Ende belegte sie den 6. Rang.
Artikelfoto: mani_xD (CC0 Public Domain) - (Symbolbild)