Im November 2008 verstarb die Frau des Angeklagten. Erst sechs Jahre später flog der Schwindel auf. Jetzt muss sich der Mann unter anderem wegen mehrfachen gewerbsmässigen Betrugs und Urkundenfälschung verantworten.
Vor Gericht erklärte der Angeklagte am Montag, er sei nach dem Tod seiner Frau hoch verschuldet gewesen und habe sich seinen Lebensunterhalt kaum mehr leisten können. Weil ihm seine IV-Rente gestrichen wurde, brauchte er eigenen Aussagen zufolge Geld. Er ist sich seiner Schuld bewusst, gab er weiter zu Protokoll.
Tote Ehefrau sechs Jahre lang versteckt - 200'000 Fr. Rente kassiert
Seit heute steht ein 64-jähriger Mann vor dem Regionalgericht in Bern, weil er der Pensionskasse sowie dem Stadtberner Sozialamt den Tod seiner Ehefrau jahrelang vorenthalten hatte. Dadurch soll er über 200'000 Franken unrechtmässig bezogen haben.