Randy Krummenacher’s Saison endet leider bereits vier Rennen vor Schluss. Der Kawasaki-Pilot stürzte während des dritten freien Trainings beim letzten Meisterschaftsmeeting vor drei Wochen auf dem Lausitzring. Seither plagen ihn Schmerzen im rechten Handgelenk. Sein Zustand verschlimmerte sich, als er in dieser Woche sein Trainingsprogramm im vollem Umfang wieder aufnehmen wollte. Eine weitere Untersuchung brachte schliesslich Sehnenverletzungen und Knochenbrüche zu tage, die eine sofortige Operation erfordern. Der Eingriff wird am kommenden Dienstag von Dr. Nagy in der Balgrist Klink in Zürich vorgenommen. Krummenacher war bei Dr. Nagy bereits einmal in Behandlung. Der Spezialist für Handchirurgie hat daher alles unternommen, um einen Termin schnellstmöglich zu realisieren.
Randy Krummenacher beendete 2016 mit dem Kawasaki Puccetti Racing Team die Supersport-WM als Gesamtdritter. Während der Wintermonate erfolgte der gemeinsame Aufstieg in die FIM Superbike World Championship. Bei neun Meisterschaftsmeetings mit insgesamt 18 Rennen hat Krummenacher bisher 50 Punkte gesammelt und liegt im Moment auf Rang 15 der Gesamtwertung.
#4 Randy KRUMMENACHER (Kawasaki Puccetti Racing Team, Kawasaki ZX-10R):
"Es ist wirklich sehr schade, dass ich vier Rennwochenenden vor Schluss die Saison beenden muss. Doch ich habe keine andere Wahl. Seit dem Sturz auf dem Lausitzring habe ich Schmerzen. Es war ein harter Aufprall, doch ich dachte keinesfalls, dass es eine derart schlimme Verletzung sein würde. Als ich allerdings mein Training wieder aufnahm, wurden die Schmerzen immer unerträglicher und auf Anraten meines Vertrauensarztes wurde ein MRT gemacht, welches Knochenbrüche im Handgelenk bestätigte. Die notwendige Operation erfolgt in den nächsten Tagen. Die Ärzten sagen, dass es zehn bis zwölf Wochen dauern wird, bis ich das Handgelenk wieder voll belasten kann. Die Saison ist daher für mich vorzeitig zu Ende. Es tut mir wirklich leid, aber ich werde 2018 zurück kommen und auch schon mit der Vorbereitung für nächste Saison beginnen. Ich möchte trotz allem meiner Familie, meinen Sponsoren und allen danken, die an mich glauben und mir diese Saison ermöglicht haben. Ich werde 2018 stärker zurück kommen als je zuvor."
Artikelfoto: RR Randy Racing