Seit dem 1. Januar 2016 gilt für die Zürcher Gemeinden eine Asyl-Aufnahmequote von sieben Asylsuchenden pro 1'000 Einwohner. Ende Februar hatte die Sicherheitsdirektion eine Lagebeurteilung vorgenommen und auf Grund der damals verfügbaren Informationen entschieden, die Quote vorerst nicht zu erhöhen.
Auf Grund der erneut vorgenommenen Lagebeurteilung passt die Sicherheitsdirektion die Asyl-Aufnahmequote auch jetzt nicht an.
Nach wie vor ist die Einschätzung über die weitere Entwicklung der Lage angesichts der unübersichtlichen Umsetzung neuer Massnahmen in der europäischen Flüchtlingspolitik sehr unsicher.
Lage wird im Juni neu beurteilt
Die Sicherheitsdirektion legt Wert auf die Feststellung, dass eine Erhöhung der Quote später nötig werden könnte. Sie fordert die Gemeinden darum auf, Vorkehrungen zu treffen für eine allfällige Quotenerhöhung auf bis zu 10 Asylsuchende pro 1'000 Einwohner (1 Prozent).
Die Sicherheitsdirektion wird im Juni erneut eine Lagebeurteilung vornehmen.