Etwas zu warmer November trotz wenig Sonne
30.11.2017 | 16:50
Der November zeigte sich im langjährigen Vergleich im Mittelland mit knapp einem halben Grad Überschuss leicht zu warm, in der Höhe dagegen waren die Temperaturen leicht unterdurchschnittlich. Die Niederschlagsverteilung war sehr unterschiedlich. Während im Westen, den Alpentälern und im Süden zu...
Nach einem kühlen September und einem warmen Oktober präsentierte sich der November mit einem leichten Temperaturüberschuss im Flachland. Die positive Abweichung liegt bei ungefähr 0,5 Grad. Auch im Tessin war es leicht zu warm. Was auffällt, dass besonders die Bergstationen ein Temperaturdefizit von einem halben Grad bis zu knapp einem Grad aufweisen.
Die positive Temperaturverteilung ist vor allem auf die erste Monatshälfte zurückzuführen, es war oft mild. Besonders die letzten Novembertage wiesen unterdurchschnittliche Temperaturen auf und dämpften den Überschuss noch etwas.
Unterschiedliche Niederschlagsverteilung
Die Niederschlagsverteilung ist sehr unterschiedlich. Im Westen, den Alpentälern und Alpensüdseite fiel etwas zu wenig Niederschlag. Den Bergen entlang resultierte eine verbreitet positive Niederschlagsabweichung zwischen 20 bis 50 Prozent. Das ist vor allem damit zu erklären, dass der häufig dominante Tiefdruck die Niederschläge vor allem an die Berge führte und dann dort staute.
Die Sonne zeigte sich meist etwas zu wenig. Im Mittelland und auf den Bergen wurde zwischen 10 bis 30 Prozent zu wenig Sonne registriert. Einzig der Westen und das Tessin kommen auf ungefähr die gleichen Werte wie im langjährigen Mittel. Die negative Abweichung der Sonnenscheindauer ist ebenfalls auf den meist vorherrschenden Tiefdruck zurückzuführen.
Winterliches Wetter
Pünktlich zum meteorologischen Winteranfang morgen Freitag präsentiert sich das Wetter winterlich mit Schneeschauern bis ins Flachland und Temperaturen knapp über dem Gefrierpunkt. Auch am Wochenende bleibt es winterlich, am Samstag gibt es noch letzte Schneeflocken aus der hochnebelartigen Restbewölkung. Wer kann, geht am Sonntag in die Berge und geniesst die frisch verschneiten Landschaften über dem Hochnebel.
Artikelfoto: Marius Haffner (CC BY-SA 2.0) - (Archivbild)