Wie "MeteoNews" mitteilt, war der Frühling 2016 insgesamt etwas zu kühl und deutlich zu nass. Zudem schien die Sonne etwas weniger als im Vergleich zur Normperiode von 1981-2010 zu erwarten gewesen wäre.
Der Monat März fiel an den meisten Orten zu kühl aus. Im Vergleich zum langjährigen Mittel beträgt die Temperaturabweichung aber lediglich zwischen 0,5 und 1 Grad. Im Norden fiel gerade Mal halb so viel Niederschlag wie in einem durchschnittlichen März, es war also deutlich zu trocken. Im Süden wurde dafür rund ein Drittel mehr Regen gemessen als normalerweise in einem Monat März zu erwarten gewesen wäre. Bezüglich der Sonnenstunden gibt es kein wirklich einheitliches Bild.
Launischer April
Der April 2016 präsentierte sich mit häufigen Wetterwechseln ziemlich launisch. Neben mehreren milden Phasen mit schon bis zu 25 Grad im St. Galler Rheintal am 3. April, gab es auch einige Einbrüche. Sehr kühl, mit teilweise Schneefällen bis in tiefe Lagen und Nachtfrösten, war es zwischen dem 24. und 28. April. Insgesamt resultiert daraus dennoch ein leicht überdurchschnittlicher Temperaturschnitt.
Im Norden ist die Abweichung mit wenigen Zehntelgraden sehr klein, im Süden lag die Temperatur mit rund 2 Grad aber deutlich über dem Normwert. Auf der Alpennordseite war der April zudem vielerorts deutlich zu nass. In Basel beispielsweise fiel mehr als doppelt so viel Regen wie normalerweise im April. Lediglich im Süden war es zu trocken. Das Defizit an Sonnenstunden war im Westen etwas grösser als im Süden und Osten.
Kühler Mai
Der Monat Mai war verbreitet leicht zu kühl. Die Temperaturen lagen im Durchschnitt allerdings nur etwa 0,5 Grad unter dem Durchschnitt. Jedoch ist der Monat deutlich zu nass ausgefallen, verbreitet ist ein Drittel bis zwei Drittel mehr Regen als üblich (verglichen mit der Norm-Periode von 1981-2010) gefallen.
In Luzern gab es sogar mehr als doppelt so viel Regen wie üblich in einem Monat Mai. Zum Beispiel dort wie auch in Thun wurden sogar neue Regenrekorde aufgestellt, dies wohlgemerkt in über 100-jährigen Messreihen! Bezüglich Sonnenscheindauer ist der Mai 2016 ziemlich durchschnittlich ausgefallen.
An den meisten Orten fehlen nur eine Hand voll Sonnenstunden, in Bern, aber auch in Luzern gab es sogar etwas mehr Sonne als üblich. Insgesamt ist die Abweichung also kaum erwähnenswert.